Kupfer oxidiert · Anwendungen
Anwendungen
Drei Orte, an denen oxidiertes Kupfer regelmäßig landet, und was an jedem davon anders ist.
Wandverkleidung und Paneele
Im Innenraum kommt der Ton am besten zur Geltung, weil er dort bleibt, wie er geliefert wurde. Kein Regen, keine Sonne, keine Weiterentwicklung der Schicht. Was Sie freigeben, hängt Jahre später noch genauso an der Wand.
Wir liefern die Tafeln zugeschnitten und gekantet, in den Formaten, die Ihre Unterkonstruktion braucht. Fugenbild, Befestigung und Kantenausbildung stimmen wir vor dem Oxidieren ab, weil eine Kante nach dem Färben nicht mehr sauber entsteht.
Fassadenverkleidung
Draußen arbeitet das Wetter weiter. Eine oxidierte Fassade startet in dem Ton, den Sie gewählt haben, dunkelt aber über die Jahre nach. An senkrechten Flächen endet das in aller Regel bei einem Anthrazitbraun, das ist dort der farbliche Endzustand.
Wer das weiß, plant damit. Wer es nicht weiß, wundert sich nach fünf Jahren. Deshalb steht es hier und nicht im Kleingedruckten: Der Ton ab Werk ist der Anfang, nicht das Ende.
Hinweise zu Farbverlauf, Wasserführung und Metallkontakt nach dem Informationsdruck i.30 des Deutschen Kupferinstituts.
Möbel, Tresen und Kunst am Bau
Kleine Flächen sind die dankbarsten. Dort sieht man die Zeichnung, die auf einer Fassade aus zwanzig Metern Entfernung verschwindet.
Wo oxidiertes Kupfer nicht hingehört
Auf geneigten Dachflächen führt der Weg über die Jahre zum Patinagrün, weil Niederschlag dort länger liegen bleibt. Wenn Sie eine Dachfläche in Grün planen, ist die Kupferpatina der richtige Weg, nicht das Oxidieren.
Und was wir nicht anbieten: das Färben auf der Baustelle. Unter Baustellenbedingungen wird eine große Fläche fleckig, und die Schicht hält der Witterung meist nicht stand. Wir liefern fertig veredelte Bauteile, montiert wird von Ihrem Fachbetrieb.